Einige Gedanken zum 16. März 2026…
Die verstorbene Queen Elisabeth II. beendete Ihre Rede zur offiziellen Eröffnung des 21. Treffens der Commonwealth-Regierungschefs mit dem Verlesen eines bekannten Sprichworts der Aborigines.
Die Übersetzung des Sprichwortes lautet:
Wir sind alle nur Besucher dieser Zeit, dieses Ortes. Wir sind nur auf der Durchreise. Unser Ziel hier ist es, zu beobachten, zu lernen, zu wachsen, zu lieben… und dann kehren wir nach Hause zurück.
Gerade in der heutigen Zeit, in der die Welt in den Wirren von Missgunst, Neid, Hass und Gier wankt, sind diese, sich auf die Grundsätze berufenden Worte, ausgesprochen von einer Frau die in Ihrem Leben viel miterleben konnte und einige Krisen in der Welt erlebt hatte, eine Mahnung.
Vor einem Jahr hatte ich mein 50zigsten Geburtstag, nun ist dieses bereits 365 Tage in der Vergangenheit. Einige der beschlossenen Vorsetze strebe ich an, einige sind umgesetzt.
Dabei ist es wichtig in der schnelllebigen Welt sich auf das für einen persönlich wichtige zu besinnen. Sich immer wieder mit seinen Überzeugungen, seiner politischen und kulturellen Meinung kritisch zu hinterfragen. Sich im Konsens mit anderen Menschen in Diskussionen zu begeben. Nie das „Hinterfragen“ verlernen oder dessen überdrüssig werden. Sich selber nicht von Schreihälsen übertölpeln zu lassen und dabei die leisen sprechenden Menschen zu überhören.
Man nennt es Mut, Zivilcourage und Gerechtigkeitsempfinden, aber es ist der Alltag in dem wir auf diese Tugenden geprüft werden. Es ist unangenehm diesen Tugenden nachzueifern und es ist meistens nicht von Lobesliedern umsäumt.
Es ist einfach „weg zu schauen“, den Kopf in den Sand zu stecken oder eben… auf das Licht am Ende des Tunnels zu warten. Ich glaube das genau dieses Verhalten ein Fehler darstellt. Immer dann, wenn viele „weggeschaut“ haben, wenn viele unkritisch in einer Masse mitgeschwommen sind, sind zu unserer aller Entsetzen keine ruhmreichen Einträge in das große Buch der Menschheitsgeschichte niedergeschrieben worden. Ich erspare mir hier mit Metaphern getränkte indirekte Hinweise und gehe davon aus, dass die Leser dieses Textes den indirekten Hinweis zu deuten wissen.
Vielleicht ist es dieser Mut, diese Zivilcourage die unsere Gesellschaft, unsere Welt in den heutigen Zeiten brauchen, um eine menschliche und humane Welt zu bleiben.
Es ist im ersten Schritt immer der Mut einer Einzelperson und erst in den späteren Schritten wird ggf. eine bestätigende gemeinschaftliche Empfindung von mehreren Menschen daraus. Es wäre eine bessere Welt, wenn wir alle etwas mehr nach dem Sprichwort der Aborigines leben und danach handeln würden, oder?
Mir bleibt, nach diesem Text zu sagen, auch nach einem weiteren Jahr hinter der großen „Fünf“ vorne, bleibe ich bei meinem inneren Mantra [Link zur Erläuterung] treu:
„Elektroman, Nicht’s kann Ihn ‚foppen‘!!!“
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